MASTOPEXIE

Bruststraffung für formschöne und feste Brüste

Im Laufe der Zeit verliert das Bindegewebe in der Brust an Spannkraft und Elastizität. Es beginnt zu erschlaffen. Auch Schwangerschaften und Stillzeiten können dazu führen, dass der Busen an Form und Festigkeit verliert und auf die betroffenen Patientinnen unästhetisch wirkt. Unzufriedenheit und sogar psychische Belastungen können die Folge sein. Denn für viele Frauen passen schlaffe Brüste nicht in das eigene, körperliche Gesamtbild. Durch einen chirurgischen Eingriff – einer Bruststraffung – lassen sich erschlaffte Brüste korrigieren.

Dem Wunsch nach formschönen und festen Brüsten kann mit einer operativen Bruststraffung, auch Mastopexie genannt, nachgekommen werden. Dabei wird überschüssige, erschlaffte Haut entfernt und die Brustdrüse neu geformt und nach oben versetzt. Wird mehr Volumen gewünscht, kann im gleichen Eingriff zusätzlich ein Brust-Implantat eingesetzt werden oder eine Brustvergrößerung mit Eigenfett erfolgen. In einem umfassenden Beratungsgespräch erläutern wir Ihnen die möglichen OP-Methoden und legen die konkrete Operationstechnik der Bruststraffung fest. Meist verläuft die Narbe um die Brustwarze sowie senkrecht nach unten, teilweise auch in der Unterbrustfalte, abhängig vom individuellen Befund und der sich hieraus ergebenden Operationstechnik. Die Bruststraffung zählt zu den häufigsten plastisch-ästhetischen Operationen.

  • Behandlungsdauer: ca. 3 Stunden
  • Betäubung: Narkose
  • Schmerzen: mittel
  • Gesellschaftsfähigkeit: nach ca. 1 Woche
  • Wirkungseintritt: sofort
  • Haltbarkeit: dauerhaft
  • Narben: sichtbar
  • Die Kosten: variieren je nach Behandlungsmethode und Umfang; ab ca. 2.800,- Euro

Ablauf einer Mastopexie: vom Arztgespräch zur individuellen Behandlung

Der Ablauf einer Bruststraffung ist dem bei vielen anderen plastisch-ästhetischen Eingriffen sehr ähnlich. Vor der Operation findet ein ausführliches Gespräch zwischen der Patientin und dem behandelnden Arzt statt und die die Patientin unterschreibt eine Einwilligungserklärung. Der Eingriff selbst wird meistens stationär in Vollnarkose durchgeführt. Deshalb findet vor der Operation eine Narkose durch den Anästhesisten statt. Anschließend führt der behandelnde Arzt den Eingriff anhand der vorher festgelegten Methode durch. Im Anschluss muss die Patientin in der Regel noch etwa eine Woche stationär versorgt werden, bevor eine etwa sechswöchige Nachsorge stattfindet. Nach zwei bis vier Wochen ist die Arbeitsfähigkeit der Patientin wiederhergestellt.

Die Ansprüche einer Patientin an eine Bruststraffung können sehr unterschiedlich sein. Eine Bruststraffung-OP wird nur äußerst selten aufgrund pathologischer Befunde oder nach Unfällen und Krankheiten durchgeführt. In solchen Fällen besteht die Chance, dass der Eingriff von der Krankenkasse bezahlt wird. In den meisten Fällen handelt es sich um eine ästhetische Korrektur des Busens, um ein attraktiveres und ansprechenderes Aussehen zu erreichen. Zu diesem Zweck gibt es mehrere Ansätze und Methoden, die je nach Formgebung der Brust und Umfang der Operation zum Einsatz kommen können.

Bei der Benelli-Methode werden zwei Schnitte rund um die Brustwarze gesetzt und ein Hautstreifen um die Brustwarze entfernt. Diese Technik ist jedoch nur dann sinnvoll nutzbar, wenn wenig Hautüberschuss entfernt werden muss, die Brüste also nur sehr wenig gestrafft werden müssen. Ein signifikanter Vorteil liegt darin, dass die Stillfähigkeit und Sensibilität der Brüste erhalten bleiben. Zudem entsteht nur eine sehr kleine Narbe rund um die Brustwarzen. Dieser Schnitt wird auch als Methode der Brustvergrößerung angewandt.

Sollte der Hautüberschuss stärker ausgeprägt sein, kommt hingegen die Lejour-Methode (Vertikalmethode oder I-Methode) zum Einsatz. Dabei wird im Bereich der Brust unterhalb der Brustwarze ein senkrechter Schnitt angesetzt. Zudem wird die Brustwarze umschnitten. Auf diese Weise kann deutlich mehr überschüssiges Gewebe entfernt werden. Diese Methode wird oftmals auch zur Brustverkleinerung von großen Brüsten bei gleichzeitiger Straffung angewandt. Auch können hierbei Implantate eingesetzt werden.

Die Strömbeck-Methode kommt bei stark erschlafften und stark hängenden Brüsten zum Einsatz, wenn sehr viel Hautgewebe entfernt werden soll. Bei dieser sogenannten Ankermethode wird der zirkuläre und vertikale Schnitt um einen waagerechten Schnitt in der Brustumschlagsfalte erweitert. Tendenziell entstehen durch diesen Eingriff in den meisten Fällen mehr sichtbare Narben. Dafür hat der plastische Chirurg auch deutlich mehr Spielraum bei der Neugestaltung der Brust etwa mit einem inneren BH. Auch ein Brustaufbau mit Eigenfett und eine Bruststraffung mit Implantaten sind denkbar. Zudem lässt sich die finale Brustform und somit das endgültige Ergebnis bereits direkt nach der Operation erkennen.
Die verschiedenen Techniken haben jeweils ihre Vorteile und Nachteile. Je nach gewünschter Form wird die Methode ausgewählt. Die Bruststraffung kann sowohl im Rahmen einer Brustvergrößerung mit Implantat, einer Volumenzunahme der Brust durch transplantierte Fettzellen, einer Brustverkleinerung als auch mit einer Versetzung der Brustwarze kombiniert werden.

Nachbehandlung bei einer Bruststraffungs-OP

Nach der Operation ist der Busen häufig geschwollen und das Volumen der Brüste stark erhöht. Sie können spannen und wehtun. Für diese Zeit kann die Gabe von schmerzlindernden Medikamenten nützlich sein, um das Schmerzempfinden zu reduzieren. Einige Tage nach der Operation werden die Wunddrainagen entfernt. Anschließend muss die Patientin einen Stütz-BH tragen, der für etwa sechs Wochen getragen werden muss.

Ein Sport-BH kann eine Alternative sein. Während dieser Zeit sollte zudem nach Möglichkeit auf Sport verzichtet und vorwiegend in Rückenlage geschlafen werden. Auch körperliche Anstrengungen im Alltag sollten gemieden werden. Allgemein sollten Patientinnen zudem auf Alkohol und Nikotin verzichten, längeren Aufenthalt im Wasser möglichst meiden und viel ruhen, um einen optimalen Heilungsprozess zu gewährleisten.

Natürliche Attraktivität durch formschöne, straffe Brüste

In der Praxisklinik in der AlsterCity unter der Leitung von Dr. von Wild legen wir großen Wert auf einen individuell geformten Busen, der sich harmonisch dem Rest des Körpers anpasst und Ihnen zugleich zu einer natürlichen Attraktivität verhilft. Ihnen stehen mehrere Optionen zur Verfügung, die Straffung einer hängenden Brust mit einer gewöhnlichen Fettabsaugung, der Versetzung der Brustwarze oder einer Brustverkleinerung zu kombinieren, um die perfekte Brust zu erlangen. So können etwa die bei der Brustvergrößerung eingebrachten Fettzellen bei einer Fettabsaugung gewonnen werden. Zwischen diesen OPs gibt es somit einige nützliche Synergieeffekte. Jede der verwendeten OP-Methoden resultiert im Vorher-Nachher-Vergleich in einer deutlich strafferen Brust. In der Regel hält das Ergebnis dauerhaft. Vereinbaren Sie noch heute einen unverbindlichen Beratungstermin bei unserem Experten für Schönheitschirurgie, Dr. Tobias von Wild.

Dr. Tobias von Wild

Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Meine Behandlungen haben zum Ziel, dass Sie sich in Ihrem eigenen Körper wieder wohlfühlen.